Autor: Michael Rastetter

  • Mars Missionen

    Cape Canaveral am 30. Juli 2020 um 11:50 UTC. Eine Atlas 5 Trägerrakete transportiert eine Raumsonde mit sehr heißer Ware an Bord (Rover und Helikopter) in die Erdumlaufbahn. Eine Stunde später trennte sich die Sonde von der Oberstufe der Atlas 5 Rakete. Ziel der Sonde ist der 225.300.000 km entfernte Planet Mars. Dies sollte aber nicht genug sein. Noch nie gab es so viel Verkehr zum Mars als im Sommer 2020. Neben der NASA starten parallel zwei Neulinge die Reise zum Mars (China und die Vereinigte Arabische Ermirate). Voraussichtliche Ankunftszeit Mitte bis Ende Februar 2021. Die Raumsonde der NASA soll am 18.02.2021 mit dem Landeanflug auf den Mars beginnen. Die Landezone ist der Jezero Krater.

    In den letzten Wochen findet man in den Sozialen Medien viele Informationen über die Mars Missionen. Insbesondere aber von der NASA. Die NASA hat sogar eine eigene Landesimulation erstellt. https://mars.nasa.gov/mars2020/

    Untersucht werden soll unteranderem die Atmosphäre, das Klima und Spuren die auf Leben hinweisen könnte. Zur Untersuchung der Atmosphäre setzt die NASA erstmalig einen Helikopter (Drohne) ein, diese soll Daten zum Rover senden um herauszufinden, ob die kohlendioxidhaltige Marsatmosphäre in Sauerstoff umwandelbar ist. Die NASA möchte sogar Proben zur Erde bringen. Geplante Ankunft zur Erde in 11 Jahren.

    Aber wie viele Mars Missionen gab es eigentlich schon? Dies erfahren Sie in einer Chronologischen Übersicht in diesem Blog. Bevor es aber los geht zur Reise in die Vergangenheit, ein Steckbrief zum Mars mit den wichtigsten Keyfacts.

    Steckbrief: Mars – der rote Planet

    Der Mars ist der vierte Planet in unserem Sonnensystem. Er gilt als erdähnlicher Planet. Der Mars ist etwa halb so groß wie die Erde und nach Merkur der zweitkleinste Planet des Sonnensystems.

    Zwei Monde umkreisen den roten Planeten: Phobos und Deimos. Die Temperaturen auf dem Mars reichen von minus 130 Grad Celsius bis hin zu plus 30 Grad Celsius. Benannt ist der Mars nach dem römischen Kriegsgott – unter anderem wegen seiner roten Farbe, die auch am Nachthimmel mit bloßem Auge zu erkennen ist.

    Keyfacts

    MarsDaten
    PlanetentypGesteinsplanet
    Anzahl der Monde2
    NummerierungVierter Planet im Sonnensystem
    Entfernung zur Sonne227.900.000 km
    Umlaufzeit um die Sonneca. 687 Tage
    Lichtlaufzeitca. 13min
    Entfernung zur Erde225.300.000 km
    Planetenringenein
    NachbarplanetenErde und Jupiter
    Umfang21.344 km
    Gesamtfläche144.798.500 km²
    Alterca. 4,5 Mrd. Jahre
    Achsenneigung25,19°
    Rotationsrichtungrechtläufig
    Tagesdauer (siderischer Tag)24h 38min
    Temperaturen an der Oberfläche-130°C bis +30°C
    Mittlere Oberflächentemperatur:-50°C
    Temperatur im Kernca. 2000°C
    AtmosphäreKohlenstoffdioxid (96%), Stickstoff (2%), Argon (2%)
    Häufigste ElementeEisen, Schwefel, Silizium

    Vergangene Mars-Missionen

    Chronologische Daten (Startdatum der Sonden):

    2018InSight – USA – Erfolg
    2016ExoMars-Modul „Schiaparelli“ – Europa – Fehlschlag – Fehlerhaftes Verhalten des Bordcomputers
    2013MAVEN – USA – Erfolg
    2011Mars Science Laboratory (Curiosity Rover) – USA – Erfolg
    2008Phoenix – USA – Erfolg
    2005Mars Reconnaissance Orbiter – USA – Erfolg
    2003Mars Exploration Rover (Spirit & Opportunity) – USA – Erfolg
    2003Mars Express – Europa – teilw. Erfolg – Der Lander „Beagle 2“ scheiterte, der Orbiter war erfolgreich
    2001Mars Odyssey 2001 – USA – Erfolg
    1999Mars Odyssey 2001 – USA – Erfolg
    1998Mars Climate Orbiter – USA – Fehlschlag – Fehler bei der Umrechnung von Einheiten
    1998Nozomi – Japan – Fehlschlag – Triebwerksfehlfunktion brachte die Sonde in eine Umlaufbahn um die Sonne. Weiterführende Bemühungen brachten keinen Erfolg
    1996Mars Pathfinder – USA – Erfolg
    1996Mars 96 – Russland – Fehlschlag – Fehler bei der zweiten Zündung, der oberen Stufe der Proton Rakete, ließ die Sonde ins Meer fallen
    1996Mars Global Surveyor – USA – Erfolg – Erst nach 10 Jahren brachte ein Softwareupdate das Aus
    1988Phobos 2 – UDSSR – teilw. Erfolg – Mission war 2 Monate ein Erfolg, dann führte ein Kommando zum Verlust der Sonde, wahrscheinlich eine Computerfehlfunktion  
    1988Phobos 1 – UDSSR – Fehlschlag – Falsche Daten in der Kommando-Sequenz verhinderten das Ausfahren der Sonnensegel
    1975Viking 2 – USA – Erfolg
    1975Viking 1 – USA – Erfolg
    1973Mars 7 – UDSSR – Fehlschlag – Setzte den Lander auf der falschen Flugbahn ab, Landung auf dem Mars nicht möglich, wieder defekter Transistor
    1973Mars 6 – UDSSR – Fehlschlag – Stoppte die Übermittlung der Telemetriedaten 2 Monate nach Beginn der Reise, wahrscheinlich defekter Transistor
    1973Mars 5 – UDSSR – Fehlschlag – Mission war 2 Wochen lang ein Erfolg, dann Verlust der Sonde, Ursache unklar
    1973Mars 4 – UDSSR – Fehlschlag – Funktionsstörung bei der Rakete, erreichte den Orbit nicht
    1971Mars 3 – UDSSR – teilw. Erfolg – 2 min. nach dem Aufsetzen des Landers sendete dieser keine Daten mehr, die Mission des Orbiters war ein Erfolg
    1971Mars 2 – UDSSR – teilw. Erfolg – Lander krachte auf die Oberfläche, Orbiter lieferte brauchbare Daten und Bilder
    1971Kosmos 419 – UDSSR – Fehlschlag – Fehler bei der Programmierung der Proton Rakete, Booster der Rakete zündeten nicht
    1971Mariner 9 – USA – Erfolg
    1971Mariner 8 – USA – Fehlschlag – Atlas-Centaur Rakete musste nach einer Fehlfunktion zerstört werden
    1969Mars 1969 B – UDSSR – Fehlschlag – Proton Rakete explodierte am Startplatz
    1969Mars 1969 A – UDSSR
    1969Mariner 7 – USA – Erfolg – Trotz explodierter Batterie
    1969Mariner 6 – USA – Erfolg
    1964Mariner 4 – USA – Erfolg – Lieferte 1965 die ersten Bilder von der Marsoberfläche
    1964Mariner 3 – USA – Fehlschlag – Probleme nach dem Start, Sonde erreichte vorbestimmte Flugbahn zum Mars nicht
    1962Sputnik 31 – UDSSR – Fehlschlag – Sonde im Erdorbit auseinandergebrochen
    1962Mars 1 – UDSSR – Fehlschlag – Auf der Hälfte des Weges zum Mars verstummte das Signal der Sonde
    1962Sputnik 29 – UDSSR – Fehlschlag – Hat den Erdorbit nicht verlassen
    1960Marsnik 1 & 2 – UDSSR – Fehlschlag – Beide Sonden wurden beim Start zerstört
  • Klaus-Dieter Nijakowski: Zu den Sternen mit SOFIA

    🕑 09.03.2020, 20 Uhr
    🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe

    Klaus-Dieter Nijakowski, Sternwarte Heilbronn

    SOFIA ist ein fliegendes Observatorium, das im Infrarotbereich des elektromagnetischen Spektrums astronomische Beobachtungen durchführt. Klaus-Dieter Nijakowski hatte vor Kurzem die Gelegenheit, bei dieser einzigartigen Sternwarte mitzufliegen und das Projektteam an Bord bei ihrer Arbeit in über zwölf Kilometern Höhe zu begleiten. Mit SOFIAs verschiedenen wissenschaftlichen Instrumenten lassen sich die Vorgänge innerhalb der Molekülwolken unserer Galaxis im Detail untersuchen. Um heute neuen Sternen quasi bei der Geburt zusehen zu können, waren allerdings während der Designphase einige technische Hürden zu überwinden.


    Die Vorträge finden im Pavillon des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.

    Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Um eine Spende zur Begleichung unserer Unkosten wird gebeten.

    Anschrift & Anfahrt

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    Anschrift: Naturkundemuseum Karlsruhe, Erbprinzenstraße 13, 76133 Karlsruhe

    Das Naturkundemuseum Karlsruhe liegt gut erreichbar mitten in der Innenstadt am Friedrichsplatz.

    • Öffentliche Verkehrsmittel: Von den Haltestellen „Herrenstraße“ und „Marktplatz“ (Stadtbahn S1/S11, S2, S5 und Straßenbahn 1, 4 und 5) ist das Museum jeweils in wenigen Gehminuten zu erreichen. Informationen über die elektronische Fahrplanauskunft der KVV.
    • Auto: B10 Stadtmitte auf die Kriegsstraße. Am Ettlinger Tor Richtung Stadtmitte. Parkhäuser: „Friedrichsplatz“ oder „IHK“. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten der Parkhäuser.
  • Dr. Thomas Reddmann: Vorschau auf den Sternhimmel

    🕑 11.02.2020, 20 Uhr
    🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe

    Dr. Thomas Reddmann, Astronomische Vereinigung Karlsruhe

    Neben den Sternbildern des Frühjahrhimmels und den aktuellen Planetenkonstellationen sucht sich unser Mitglied Thomas Reddmann ein besonderes Himmelsobjekt heraus, über das er uns wie immer spannend und eingehend informiert. Lassen wir uns überraschen!


    Die Vorträge finden im Pavillon des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.

    Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Um eine Spende zur Begleichung unserer Unkosten wird gebeten.

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    Anschrift: Naturkundemuseum Karlsruhe, Erbprinzenstraße 13, 76133 Karlsruhe

    Das Naturkundemuseum Karlsruhe liegt gut erreichbar mitten in der Innenstadt am Friedrichsplatz.

    • Öffentliche Verkehrsmittel: Von den Haltestellen „Herrenstraße“ und „Marktplatz“ (Stadtbahn S1/S11, S2, S5 und Straßenbahn 1, 4 und 5) ist das Museum jeweils in wenigen Gehminuten zu erreichen. Informationen über die elektronische Fahrplanauskunft der KVV.
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  • Prof. Dr. Anton Zensus: Das erste Bild von einem Schwarzen Loch: Ein Blick ans Ende von Raum und Zeit

    🕑 13.01.2020, 20 Uhr
    🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe

    Prof. Dr. Anton Zensus, Max-Planck-Institut für Radioastronomie

    Die Wissenschaftssensation des Jahres ist das erste Bild eines Schwarzen Lochs, das Astronomen des Projekts „Event Horizon Telescope“ am 10. April 2019 veröffentlicht haben. Aus diesem Anlass berichtet mit Professor Anton Zensus vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie einer der maßgeblich beteiligten Wissenschaftler aus erster Hand über dieses faszinierende Forschungsergebnis. In seinem Vortrag spannt der Referent einen Bogen von den ersten Spekulationen über die Existenz von supermassiven Schwarzen Löchern in Galaxien über detaillierte Modellrechnungen bis hin zum »Event Horizon Telescope«. Mit diesem Zusammenschluss von acht Radioteleskopen, die gemeinsam die Bildschärfe einer Antenne so groß wie die Erde erreichen, war schließlich die erste Abbildung eines Schwarzen Lochs möglich. Prof. Zensus wird die Entstehung dieses wissenschaftlichen Durchbruchs erklären und auch darauf eingehen, welche Perspektiven sich damit für die weitere astrophysikalische Forschung ergeben.

    Prof. Dr. Anton Zensus ist wissenschaftliches Mitglied und Direktor am Max-Planck-Institut für Radioastronomie und leitet dort die Forschungsabteilung Radioastronomie/VLBI. Er ist Vorsitzender des Aufsichtsrats für das internationale Projekt »Event Horizon Telescope« (EHT).


    Die Vorträge finden im Pavillon des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.

    Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Um eine Spende zur Begleichung unserer Unkosten wird gebeten.

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    • Öffentliche Verkehrsmittel: Von den Haltestellen „Herrenstraße“ und „Marktplatz“ (Stadtbahn S1/S11, S2, S5 und Straßenbahn 1, 4 und 5) ist das Museum jeweils in wenigen Gehminuten zu erreichen. Informationen über die elektronische Fahrplanauskunft der KVV.
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  • Gerhard Jaworek: Blind zu den Sternen – Astronomie mit vier Sinnen erleben

    🕑 19. Dezember 2019 um 20:00 Uhr
    🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe

    Gerhard Jaworek, Deutsche Astronomische Gesellschaft

    Wie kann ein blinder Mensch eine Liebe zur Astronomie entwickeln, ohne je einen Stern gesehen zu haben? Gerhard Jaworek, Diplom-Informatiker am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT), ist vollblind.

    Trotzdem ist Astronomie seine Leidenschaft. 

    In seinem Vortrag, nimmt er die Teilnehmenden auf eine Sternenreise der besonderen Art mit. Anhand von Lesungen einiger Passagen aus seinem Buch „Blind zu den Sternen – Mein Weg als Astronom“, vieler tastbaren Grafiken und 3D-Modellen von Himmelskörpern und vielfältiger Weltraum-Sounds, nimmt er die Besucher in seine Welt und seinen Kosmos hinein, und zeigt, wie Astronomie mit vier verbleibenden Sinnen erlebt werden kann. Sie bietet eine Chance für ein Hobby in Inklusion für Menschen mit und ohne Behinderung.

    Diese Tatsache machte sogar die Internationale Astronomische Union auf ihrem Kongress im August 2018 in Wien zum Thema, wo Jaworek als Experte für Astronomie und Inklusion einen Vortrag hielt und einen Messestand mit seinen Exponaten hatte.

    Er ist das erste und einzige blinde Mitglied der Deutschen Astronomischen Gesellschaft.


    Die Vorträge finden im Pavillon des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.

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  • Roland Mutterer: Merkur

    🕑 14. Oktober 2019 um 20:00 Uhr
    🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe

    Roland Mutterer, Astronomische Vereinigung Karlsruhe

    Am 11.11. findet wieder ein Merkurduchgang statt. Dabei wird Merkur als kleines, schwarzes Scheibchen vor der Sonnenscheibe hinwegziehen. Merkur, der sonnennächste Planet des Planetensystems, ist nur schwer für Erdbeobachter nahe an der Sonne zu entdecken, und von erdgebundenen Teleskopen wissen wir nur wenig über seine Oberfläche und Zusammensetzung. Erst Raumsonden wie Mariner-10 oder die Messenger-Sonde der NASA haben detaillierte Aufnahmen der Oberfläche erlaubt. Im seinem Vortrag „Merkur“ stellt unser Mitglied Roland Mutterer die neuesten Erkenntnisse zum heissen Planeten vor und bereitet uns auf den Transit am 11.11. vor.


    Die Vorträge finden im Pavillon des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.

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  • Dr. Thomas Reddmann: Vorschau auf den Herbst- und Wintersternhimmel

    🕑 9. September 2019 um 20:00 Uhr
    🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe

    Dr. Thomas Reddmann, Astronomische Vereinigung Karlsruhe

    Die Sommerferien gehen zu Ende, die Abende werden wieder länger. Deshalb wollen wir Ihnen zeigen, was es im kommenden Winter am Sternenhimmel zu sehen gibt.


    Die Vorträge finden im Pavillon des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.

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    • Öffentliche Verkehrsmittel: Von den Haltestellen „Herrenstraße“ und „Marktplatz“ (Stadtbahn S1/S11, S2, S5 und Straßenbahn 1, 4 und 5) ist das Museum jeweils in wenigen Gehminuten zu erreichen. Informationen über die elektronische Fahrplanauskunft der KVV.
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  • Andreas Schulze, Dr. Thomas Stingl: 50 Jahre Mondlandung – Die Erben von Neil Armstrong

    🕑 8. Juli 2019 um 20:00 Uhr
    🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe

    Andreas Schulze, Robert-Mayer-Sternwarte Heilbronn
    Thomas Stingl, Astronomische Vereinigung Karlsruhe

    Im Sommer 1969 haben erstmals Menschen die Erde verlassen um einen anderen Himmelskörper zu betreten. Zum 50-jährigen Jubiläum des denkwürdigen Ereignisses ein Rückblick auf einige Aspekte dieser technischen Meisterleistung und eine kurze Bestandsaufnahme zum aktuellen Stand von Mensch und Technik im Weltall.


    Die Vorträge finden im Pavillon des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.

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  • Harald Kaiser: Astrofotografie mit einfachen und anderen Mitteln

    🕑 17. Juni 2019 um 20:00 Uhr
    🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe

    Harald Kaiser, Astronomische Vereinigung Karlsruhe

    Ein kleiner Einblick in die Möglichkeiten und Techniken der Amateurastrofotografie soll das Interesse zum eigenen Astrofoto wecken. Der Unterschied zwischen normaler DSLR und der gekühlten Astrocam wird aufgezeigt, aber auch das L-RGB Verfahren wird vorgestellt. Dazu gibt es die passenden Astrofotos.


    Die Vorträge finden im Pavillon des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.

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  • Dr. Carolin Liefke: Röntgenastronomie – Die Erforschung des heißen Kosmos

    🕑 13. Mai 2019 um 20:00 Uhr
    🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe

    Dr. Carolin Liefke, Haus der Astronomie, Heidelberg

    Der Anblick von Sonne, Mond und Sternen ist uns allen vertraut und mithilfe von Kameras und Teleskopen können wir atemberaubende Bilder von Gasnebeln und fernen Galaxien einfangen. Aber das ist noch längst nicht alles: Astronomen untersuchen den Kosmos weit über das für das menschliche Auge sichtbare Licht hinaus, und dabei bietet sich dann oft ein vollkommen anderes Bild des Universums. Die energiereiche Röntgenstrahlung ist der Schlüssel zu exotischen Himmelsobjekten wie Weißen Zwergen, Neutronensternen und den Akkretionsscheiben um Schwarze Löcher und zeigt uns das Universum von seiner Millionen Grad heißen Seiten, zum Beispiel in den Koronen der Sterne oder im heißen intergalaktischen Medium. In den letzten 20 Jahren haben die beiden Röntgensatelliten Chandra und XMM-Newton unser Bild des heißen Kosmos geprägt, jetzt schickt sich die deutsche Mission eROSITA an, den Röntgenhimmel zu erforschen.


    Die Vorträge finden im Pavillon des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.

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