🕑 8. Mai 2017 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Marion Reichert, Dietmar Henß, Astronomische Vereinigung Karlsruhe
Die Videoastronomie ermöglicht mehreren Beobachtern und Gruppen gleicheitig ein Objekt zu sehen. Details, Farben und Struktur von Planetarischen Nebeln und Galaxien werden unmittelbar erlebbar. Marion Reichert und Dietmar Henß berichten mit Beispielen vom 14″-Teleskop der Sternwarte Teufelsmühle der Astronomischen Vereinigung Karlsruhe, die den Rahmen der visuellen Beobachtung weit überschreiten.
Die Vorträge finden im Pavillon des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Um eine Spende zur Begleichung unserer Unkosten wird gebeten.
Anschrift & Anfahrt
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Das Naturkundemuseum Karlsruhe liegt gut erreichbar mitten in der Innenstadt am Friedrichsplatz.
Öffentliche Verkehrsmittel: Von den Haltestellen „Herrenstraße“ und „Marktplatz“ (Stadtbahn S1/S11, S2, S5 und Straßenbahn 1, 4 und 5) ist das Museum jeweils in wenigen Gehminuten zu erreichen. Informationen über die elektronische Fahrplanauskunft der KVV.
Auto: B10 Stadtmitte auf die Kriegsstraße. Am Ettlinger Tor Richtung Stadtmitte. Parkhäuser: „Friedrichsplatz“ oder „IHK“. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten der Parkhäuser.
🕑 10. April 2017 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Dr. Hans Driesen, Astronomische Vereinigung Karlsruhe
Das Mars Science Laboratory, getauft auf den Namen „Curiosity“ (Neugier), ist mit modernsten wissenschaftlichen Geräten ausgerüstet seit 4,5 Jahren im Gale-Krater auf der Suche nach Spuren früheren Lebens. Der schätzungsweise vor 3,8 Milliarden Jahren entstandene Gale-Krater mit einem Durchmesser von 154 km wurde aufgrund seiner Entwicklungsgeschichte ausgewählt. Im ganzen Krater haben sich im Laufe von 2 Milliarden Jahren dutzende Sedimentschichten um den Zentralberg, den Mt. Sharp, abgelagert. Ob es sich dabei um durch Wind verfrachteten Sand, Vulkanasche oder gar Sedimentation in Seen gehandelt hat, wurde lebhaft diskutiert und sollte untersucht werden. Immerhin konnten bereits von den Orbitern in den Ablagerungen am tiefsten Punkt im Krater Tonmineralien und hydratwasserhaltige Sulfate nachgewiesen werden.
Man geht davon aus, dass ein Großteil der Ablagerungen später durch Winderosion ausgeräumt wurde. MSL sollte sich – so der Plan – von der tiefsten Stelle des Kraters langsam in Richtung Mt. Sharp hocharbeiten und die einzelnen Schichten untersuchen. Daraus hoffte man, Rückschlüsse über die Entwicklung des Mars über Milliarden von Jahren ziehen zu können.
Die hohen Erwartungen an das aufwändige Unternehmen konnten bisher nur zum Teil erfüllt werden. Zumindest konnte bewiesen werden, dass sich vor Milliarden von Jahren Tongestein und andere Sedimente in Seen ablagert haben. Obwohl die chemischen Untersuchungen des Gesteins ergaben, dass vor Milliarden von Jahren am Grund dieser Seen alle Voraussetzungen für mikrobielles Leben herrschten, gelang der Nachweis von auf diese Weise entstandenen organischen Verbindungen nicht.
Curiosity hat bisher eine Strecke von ca. 16 km zurückgelegt und 200 Höhenmeter überwunden. Der Weg zum 5.500 m hohen Gipfel des Mt. Sharp ist allerdings noch weit und voller Hindernisse.
Die Vorträge finden im Pavillon des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Um eine Spende zur Begleichung unserer Unkosten wird gebeten.
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Das Naturkundemuseum Karlsruhe liegt gut erreichbar mitten in der Innenstadt am Friedrichsplatz.
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🕑 13. Februar 2017 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Dr. Thomas Reddmann, Astronomische Vereinigung Karlsruhe
Neben den Sternbildern des Frühjahrhimmels und den aktuellen Planetenkonstellationen sucht sich unser Mitglied Thomas Reddmann ein besonderes Himmelsobjekt heraus, über das er uns wie immer spannend und eingehend informiert. Lassen wir uns überraschen!
Die Vorträge finden im Pavillon des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.
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🕑 9. Januar 2017 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Dr. Wolfgang Steinicke
Eine Gravitationswelle ist eine Welle in der Raumzeit, die durch eine beschleunigte Masse ausgelöst wird. Gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie breitet sich jegliche Wirkung maximal mit Lichtgeschwindigkeit aus. Auch lokale Änderungen im Gravitationsfeld können sich also nur mit endlicher Geschwindigkeit ausbreiten. Daraus folgerte Albert Einstein 1916 die Existenz von Gravitationswellen. Diese verursachen während ihrer Ausbreitung durch den Raum vorübergehende Stauchungen und Streckungen von Abständen, also auch des Raumes selbst.
Am 11. Februar 2016 berichteten Forscher der LIGO-Kollaboration über die erste erfolgreiche direkte Messung von Gravitationswellen im September 2015, die bei der Kollision zweier Schwarzer Löcher erzeugt wurden. Dies wird als Meilenstein in der Geschichte der Astronomie betrachtet.
Die Vorträge finden im Pavillon des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.
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🕑 12. Dezember 2016 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Prof. Dr. M. Margarete Mühlleitner, KIT Karlsruhe
Im Juli 2012 waren an den verschiedenen Detektoren am großen Beschleuniger des CERN in Genf so viele Daten gesammelt und analysiert worden, dass endlich nach jahrzehntelanger Suche das Teilchen des universalen massegebenden Felds der Standardtheorie der Elementarteilchen gefunden werden konnte. Nachdem sich der Trubel um die Entdeckung etwas gelegt hat, soll bei diesem Vortrag beleuchtet werden, welche Bedeutung sie für die Physik hat.
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🕑 10. Oktober 2016 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Marion und Andreas Reichert, Dr. Dominic Freudenmann, Astronomische Vereinigung Karlsruhe
Marion und Andreas Reichert und Dominic Freudenmann haben ihren Urlaub genutzt, um mit ihrer astronomischen Reiseausrüstung südlichere Himmelsregionen, die bei uns nur wenig über den Horizont kommen, in Bildern festzuhalten. Sie berichten in ihrem Vortrag über Landschaft, Beobachtungsumstände, und zeigen natürlich auch Ergebnisse ihrer Himmelsfotografie.
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🕑 12. September 2016 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Dr. Thomas Reddmann, Astronomische Vereinigung Karlsruhe
Neben den Sternbildern und den aktuellen Planetenkonstellationen sucht sich unser Mitglied Thomas Reddmann ein besonderes Himmelsobjekt heraus, über das er uns wie immer spannend und eingehend informiert. Lassen wir uns überraschen!
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🕑 11. Juli 2016 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Dr. Franz Käppeler, KIT Karlsruhe
Aus Sternenstaub seien die Menschen gemacht: dies wird man bei der einen oder anderen Gelegenheit schon einmal gehört haben. Tatsächlich hat ein Großteil der chemischen Elemente, aus denen alle Lebewesen auf der Erde aufgebaut sind, seinen Ursprung in den Kernreaktionen, die tief im Innern der Sterne, bei höchsten Temperaturen und Drücken ablaufen. Seit etwa 60 Jahren können die Astrophysiker die extrem unterschiedlichen Häufigkeiten der Elemente mit diesem Modell prinzipiell erklären. Eine Fülle neuer astronomischer Beobachtungen und die Entdeckung prozess-spezifischer Isotopenmuster in Staubkörnchen aus der Frühzeit des Sonnensystems hat dieses Bild erheblich differenziert. Zusätzliche Verbesserungen ergaben sich durch die Vervollständigung der Kernphysik-Daten und durch aufwändige Berechnungen von Sternmodellen im Computer. Dr. Käppeler ist einer der führenden Experten auf diesem Gbiet und arbeitet experimentell und theoretisch an diesen Fragestellungen. Er wird in seinem Vortrag besonders auf die Elementsynthese in Roten Riesen und Supernovae eingehen. Diese Prozesse sind für die chemische Entwicklung der Galaxien von besonderer Bedeutung.
Dr. Käppeler studierte in München und Berlin und promovierte 1972 in Kernphysik in Karlsruhe. Am Institut für Kernphysik der Universität Karlsruhe (Campus Nord, KIT) leitete er eine Arbeitsgruppe mit Zielrichtung Neutronenphysik und Elementsynthese in Roten Riesen. Seit 2007 ist Dr. Käppeler in Ruhestand. Seit 2009 ist er Mitglied des KIT-Networks of Excellent Retired Scientists (NES) und ist aktiv beteiligt am n_TOF Experiment am CERN, sowie diverse Kollaborationen mit Astrophysik-Gruppen bei GSI und an den Universitäten Frankfurt, Wien und Turin.
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🕑 13. Juni 2016 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Yoggi Depner, Robert-Mayer-Sternwarte Heilbronn
Nirgendwo ist der Himmel so klar und beeindruckend wie in der Wüste. Fern der Lichtglocken der Großstädte bietet sich ein Himmel, wie er über Europa praktisch nicht mehr zu finden ist. Kein Wunder, dass Marokko ein beliebtes Ziel für Amateurastronomen geworden ist.
An diesem Abend erwarten Sie ungewöhnliche Einblicke in die astronomische Beobachtung und Fotografie am Rande der Sahara. Seien Sie gespannt auf Sandstürme, Nomaden und einen Messier-Marathon.
Der Referent Edy-Jochen Depner hat ein halbes Jahr in der marokkanischen Sahara verbracht.
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