Beitrag von Giovanni Caronti, Astronomische Vereinigung Karlsruhe
Die meisten Wetterprognosen waren positiv, so dass meine Frau und ich beschlossen, die Sonnenfinsternis am 20.03.2015 vom Beobachtungspunkt in Ettlingen-Schluttenbach zu genießen. Auf ca. 400 Höhenmetern können wir von diesem Standort in Richtung Süd-Osten die Nachbarorte Schöllbronn und Spessart sehen und weiter entfernt Etzenrot sowie –im Bild nicht sichtbar- in Richtung Pforzheim und Dobel schauen.
Zwei Verwandte hatten am Vortag ihr Interesse an der Beobachtung angemeldet und brachten gleich die Sofi-Brillen aus der totalen Sofi von 1999 mit:
In der Zeit von 9:28 Uhr bis 11:48 Uhr habe ich über 200 Fotos mit meiner Digitalkamera gemacht, die über WiFi mit meinem Tablett verbunden und gesteuert wurde. Als Optik habe ich mir über eBay vor ein paar Wochen ein Teleobjektiv mit 500 mm Brennweite und ein T2-Konverter, der auf dem APS-C Sensor eine Brennweite von ca. 1.500 mm abbildet, erworben.
Beobachtet haben wir über den Bildschirm des Tabletts und mit Sofi-Brillen. Spaziergänger, die von uns zur Mitbeobachtung animiert wurden, nahmen gerne an. Einige haben auch Ihre eMail-Adressen hinterlassen, damit ich ein paar Sofi-Aufnahmen nachsenden kann.
Während der einzelnen Sofi-Phasen konnten wir deutlich Temperatur- und Helligkeitsunterschiede feststellen.
Mit der Photografischen Ausbeute bin ich sehr zufrieden.
Zusätzlich habe ich einige Doppelbelichtungen gemacht, um die schöne Atmosphäre fest zu halten.
Es war ein sehr spannender und gelungener Tag, der Wettergott hat uns dabei sehr geholfen.
🕑 9. März 2015 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Dr. Thomas Reddmann, Astronomische Vereinigung Karlsruhe
Am 20. März ist nach langer Zeit endlich wieder einmal eine Sonnenfinsternis in Karlsruhe zu beobachten. Der Mond verfinstert die Sonne wohl nur teilweise, aber dennoch ist die Beobachtung einer solchen Finsternis ein interessantes Schauspiel. Im Vortrag wird das Zustandekommen der Finsternisse erläutert und Hinweise zur sicheren Beobachtung gegeben.
Die Vorträge finden im Vortragssaal des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Um eine Spende zur Begleichung unserer Unkosten wird gebeten.
Anschrift & Anfahrt
Hier klicken, um den Inhalt von www.openstreetmap.org anzuzeigen.
Das Naturkundemuseum Karlsruhe liegt gut erreichbar mitten in der Innenstadt am Friedrichsplatz.
Öffentliche Verkehrsmittel: Von den Haltestellen „Herrenstraße“ und „Marktplatz“ (Stadtbahn S1/S11, S2, S5 und Straßenbahn 1, 4 und 5) ist das Museum jeweils in wenigen Gehminuten zu erreichen. Informationen über die elektronische Fahrplanauskunft der KVV.
Auto: B10 Stadtmitte auf die Kriegsstraße. Am Ettlinger Tor Richtung Stadtmitte. Parkhäuser: „Friedrichsplatz“ oder „IHK“. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten der Parkhäuser.
Beitrag von Clemens von Kninski, Astronomische Vereinigung Karlsruhe
Um den Mitarbeitern des Instituts für Mikrostrukturtechnik am KIT Campus Nord die gefahrlose Beobachtung der SoFi zu ermöglichen, habe ich zusammen mit zwei weiteren angesteckten Fotografen einen kleinen Beobachtungsstand auf einer Wiese aufgebaut.
Ich hatte meine EQ-6 aufgebaut und ein Walimex 650 – 1300 mm f/8 – 16 (freundliche Leihgabe eines Arbeitskollegen) aufgeschnallt. Als Filter kam ein Baader ASSF Baader AstroSolar Spektiv Filter zum Einsatz.
Als Kamera diente meine Canon EOS 450D. Per Live-View habe ich das Bild auf ein Laptop übertragen, damit niemand durch mein Aufbau blicken muss (das will ich nicht, da es trotz aller Sicherheit potentiell gefährich ist und ich nicht haftbar gemacht werden will).
Herausgekommen ist eine Bilderserie aus Einzelaufnahmen, die ich in Photoshop bearbeitet habe. Bearbeitet heißt hier, Kontraste erhöht, geschärft und entsprechend der tatsächlichen Ausrichtung gedreht und angeordnet. Ich hab sicherlich etwas stark geschärft (für den einen vielleicht etwas zu stark), daher möchte ich kurz erwähnen, wie ich vorgegangen bin. Geschärft habe ich iterativ mithilfe des Hochpassfilters mit einem Pixelradius von 6 Px, 15 Px, 30 Px und 60 Px. Dann jeweils mit Masken die Bereiche festgelegt und die Deckkraft nach persönlichem Geschmack geregelt. Da bei größeren Pixelradien helle Bereiche entlang des Mondrands aufgetreten sind, habe ich diese Bereiche mit den Masken vom Schärfeprozess ausgeschlossen.
Was mich überrascht hat ist die Sichtbarkeit der Granulation.
Der „kleine“ Sonnenfleck hat es mir besonders angetan, daher hab ich einfach mal ein wenig gespielt. Die Aufnahmen haben einen Abbildungsmaßstab von ca. 620 km/Px. Damit lässt sich die vertikale Ausdehnung der Umbra (des dunklen Teils des Flecks) auf ca. 8000 km, und die vertikale Ausdehnung der Penumbra (des weniger dunklen Bereichs um die Umbra) auf ca. 21000 km beziffern. Damit ist der Fleck deutlich größer als die Erde.
Achja, einen Fast-Glückstreffer hab ich auch festgehalten. Um 11:08 Uhr habe ich im Live-View gesehen, dass mir ein Flugzeug exakt durchs Bild geflogen ist. Natürlich habe ich sofort ausgelöst, habe aber leider nur noch die Kondensstreifen auf meiner Platte sichern können. Da hatten andere (vgl. APOD 22.3.15) mehr Glück!
So genug geredet, hier meine Aufnahmeserie:
Bilddaten:
obere Reihe v.l.n.r.:
1/400s ISO 200 vor Maximum 10:30 Uhr
1/500s ISO 200 Maximum 10:38 Uhr
1/320s ISO 400 Kondensstreifen (Glückstreffer) 11:08 Uhr
untere Reihe v.l.n.r.:
1/200s ISO 100 Sonnenfleck wieder sichtbar 11:38 Uhr
🕑 9. Februar 2015 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Jürgen Reichert, Astronomische Vereinigung Karlsruhe
Neben den Sternbildern des Frühjahrhimmels und den aktuellen Planetenkonstellationen sucht sich unser Mitglied Jürgen Reichert ein besonderes Himmelsobjekt heraus, über das er uns wie immer spannend und eingehend informiert. Lassen wir uns überraschen!
Die Vorträge finden im Vortragssaal des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Um eine Spende zur Begleichung unserer Unkosten wird gebeten.
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Das Naturkundemuseum Karlsruhe liegt gut erreichbar mitten in der Innenstadt am Friedrichsplatz.
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Ein Beitrag von Dr. Dominic Freudenmann, Astronomische Vereinigung Karlsruhe
„Energie!“ Der eine oder andere Leser wird diese Aufforderung James T. Kirks an seinen Chefingenieur Scottie in Star Trek (Raumschiff Enterprise) kennen. Gemeint ist damit das Beschleunigen auf (Über-)Lichtgeschwindigkeit um von einem Ort der Galaxis zum nächsten zu gelangen.
Wie wichtig ein schnelles Vorankommen ist, wird schon durch den Vergleich der Entfernungen innerhalb unseres Sonnensystems verdeutlicht: Das Licht benötigt von unserem nächsten Stern, der Sonne, etwa 8 Minuten um auf der Erde zu sein. Eine Reise mit dem Zug bei 100 km/h vom Ausgangspunkt „Erde“ zur Endhaltestelle „Sonne“ würde viel länger als ein Menschenleben dauern (170,8 Jahre). Wesentlich schneller wäre ein Flugzeug, welches mit einer Geschwindigkeit von 1000 km/h den Flughafen „Sonne“ schon nach etwa 17 Jahren erreichen würde. Die Suche nach dem sonnennächsten Stern führt uns zum Stern Proxima Centauri (lat. proxima: Nächstgelegene). Dieser Rote Zwerg ist „nur“ 4,2 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt, eine sehr geringe Entfernung im Vergleich zu kosmologischen Maßstäben. Für eine Bahnfahrt dorthin müssten Sie allerdings sehr viel Zeit einplanen: Sie benötigten ungefähr 39 Milliarden Jahre! Zum Vergleich: Unser Universum wurde vor 13,8 Milliarden Jahren geboren. Selbst mit den schnellsten von Menschenhand geschaffenen Raumsonden würde es eine für irdische Verhältnisse unendliche Zeitspanne dauern. Experten gehen davon aus, dass mit zukünftigen Kernfusionsantrieben immerhin 30 % der Lichtgeschwindigkeit möglich sind. Dies wäre immerhin ein Analogon zum „Impulsantrieb“ der Enterprise, mit dem die Crew im raschen Schneckentempo das Sonnensystem durchpflügen könnten.
Allerdings haben wir einen mächtigen Gegner gegen uns: Die Physik von Albert Einstein! Die Spezielle Relativitätstheorie besagt, dass ein beschleunigter Körper im Vergleich zu seinem ruhenden Pendant, mit zunehmender Geschwindigkeit schwerer wird. Um einen solchen Körper noch weiter zu beschleunigen bedarf es mehr Energie als vorher: Der Beginn eines relativistischen Teufelskreises!
Eine Fliege auf Lichtgeschwindigkeit zu schubsen, würde mehr Energie benötigen, als der Menschheit momentan zur Verfügung stünde. Doch die Relativitätstheorie bietet uns auch einen Ausweg aus dieser Misere. Der Raum kann durch Masse oder Energie verformt werden (Allgemeine Relativitätstheorie, ART), sodass er selbst Licht und Zeit beeinflussen kann (Raumzeit). Diese Auswirkungen sind in Form von Schwarzen Löchern, Gravitationslinsen oder der Periheldrehung des Merkurs nachweisbar. Der mexikanische Physiker M. Alcubierre veröffentliche 1994 eine Lösung der Allgemeinen Relativitätstheorie, welche das Reisen mit Warp-Antrieb möglich machen könnte. Der Trick bestand darin, die Gleichung mit den gewünschten Eigenschaften auszustatten und zu rechnen. Er erhielt auf diesem Wege keine strenge Lösung der ART, wohl aber ein physikalisch „richtiges“ Modell. Durch Erzeugung einer Warpblase um ein Raumschiff herum könnte der Raum vor dem Schiff gestaucht und hinter ihm gedehnt werden, ohne die Position der Start- und Zielobjekte zu verändern. Das Raumschiff befindet sich innerhalb der Warpblase im ruhigen Auge des Sturms. Dort gelten die gleichen physikalischen Gesetze wie im Rest des Universums! Da aber nicht das Schiff, sondern die Raumzeit selbst verzerrt wird, erfährt das Vehikel selbst keine Beschleunigung und daher kann theoretisch Überlichtgeschwindigkeit erreichen. Ganz ohne die Verletzung physikalischer Grundprinzipien!
Über die Krümmung der Raumzeit kann direkt die Geschwindigkeit eingestellt werden und somit ein Mehrfaches der Lichtgeschwindigkeit erreicht werden. Der fachkundige Filmeschauer spricht an dieser Stelle von den sogenannten Warpfaktoren. Allerdings nähern sich die benötigten Energiemengen für beliebige Warpfaktoren asymptotisch einen oberen Grenzwert an, den selbst unendlich fortgeschrittene Zivilisationen nicht aufbringen könnten. Warpfaktoren mit unendlicher Lichtgeschwindigkeit sind nicht möglich, da sich das Schiff zu diesem Zeitpunkt an allen Punkten des Universums gleichzeitig befände. Die Materie bzw. Energie für die Erzeugung eines Warpfelds zu stellt allerdings ein großes Mysterium dar. Sie müsste aus exotischer Materie mit negativer Energiedichte aufgebaut sein, die eine Antigravitation ausübt: Normale Materie (Elektronen, Neutronen etc.) besitzt eine positive Energiedichte. Sie erzeugt eine anziehende Kraft und entspricht unserer Gravitation. Um die Raumzeit dauerhaft zu krümmen (Warpblase) und ein Kollabieren zu verhindern, bedarf es daher einer Materieform mit antigravitativen Eigenschaften. Exotische Materie ist bis dato in theoretischen Modellen beschrieben, ihre wahrhaftige Existenz ist umstritten aber nicht ausgeschlossen. Der Physiker Prof. Hawking geht davon aus, dass aus Vakuumfluktuationen nahe den Ereignishorizonten Schwarzer Löcher Spuren exotischer Materie erzeugt wird.
Alcubierre berechnete, dass für die Erzeugung einer Blase mit nur 200 Metern Innendurchmesser exotische Materie im Sonnenmassen-Maßstab benötigt werden würde. Sie entspräche einer Materiedichte wie sie im Universum kurz vor nach dem Urknall geherrscht hat. Durch Hinzufügen mehrerer Hilfsblasen um das Hauptfeld herum würde sowie unter Einbezug einer gekrümmten Raumzeit konnte die notwendige exotische Materie auf mehrere Milligramm reduziert werden.
Wo Licht ist, findet sich aber auch Schatten. Nicht nur die Erzeugung notwendiger Mengen exotischer Materie stellt ein ungelöstes Problem dar, sondern auch der Warp-Flug an sich. Ungeklärt sind u. a. Fragen der Orientierung, Kommunikation, Navigation und Treibstoffversorgung. Einer australischen Studie zufolge sammeln sich vor dem Warpschiff beachtliche Mengen energiereicher Teilchen und Partikel an, die sich nach dem Abbremsen in Form gewaltiger Strahlungsschauer entladen.
Trotz vieler Hindernisse diskutierten Forscher im September 2012 neue Aspekte und Möglichkeiten für die technische Realisierung eines Warp-Antriebes. Erstaunlicherweise wurde die Einstufung der theoretischen Machbarkeit eines solchen Antriebes von „unrealistisch“ in „durchaus umsetzbar“ geändert. Im darauffolgenden Jahr wurden wissenschaftliche Publikationen zum Thema Warp-Antrieb vom American Institute of Aeronautics and Astronautics prämiert. Heutzutage befassen sich experimentell aufgestellte Arbeitsgruppen mit dem Nachweis und Erzeugung einer Mini-Warpblase im Labormaßstab („Juday warp-filed interferometer“).
Wohin die Entwicklung gehen wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht werden uns in ferner Zukunft spitzohrige Außerirdische mit den Worten „Ein langes und zufriedenes Leben…“ auf Wiedersehen sagen.
🕑 12. Januar 2015 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Dr. Emil Khalisi, Astronomische Vereinigung Karlsruhe
Die Asteroiden zwischen Mars und Jupiter gelten als Relikte der Planetenentstehung vor 4,5 Mrd. Jahren. Raumsonden haben einige von ihnen aus nächster Nähe fotographiert, andere sind speziell ihrer Erforschung gewidmet. Es zeigte sich, dass die Zusammensetzung der Asteroiden nicht einheitlich ist. Der Asteroidengürtel blickt vermutlich auf eine komplexe geologische Vergangenheit zurück. Dieser Vortrag gibt einen kleinen Überblick über die Einteilung dieses „Gerölls“ in unserem Sonnensystem.
Die Vorträge finden im Vortragssaal des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.
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Das Naturkundemuseum Karlsruhe liegt gut erreichbar mitten in der Innenstadt am Friedrichsplatz.
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Auto: B10 Stadtmitte auf die Kriegsstraße. Am Ettlinger Tor Richtung Stadtmitte. Parkhäuser: „Friedrichsplatz“ oder „IHK“. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten der Parkhäuser.
🕑 8. Dezember 2014 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Prof. W. Schmidt, Kiepenheuer Institut für Sonnenphysik, Freiburg
GREGOR ist mit einer Öffnung von 150 cm das größte Sonnenteleskop Europas. Es steht im Observatorio del Teide auf Teneriffa in einer Höhe von 2400 Metern über dem Meer. Es wird unter der Federführung des Freiburger Kiepenheuer-Instituts für Sonnenphysik betrieben.
GREGOR hat in diesem Jahr seinen wissenschaftlichen Betrieb aufgenommen und liefert seither Daten von ausgezeichneter Qualität, deren wissenschaftliche Auswertung in vollem Gange ist. Wird es bald ein neues „Großes Minimum“ der Sonnenaktivität geben, so wie das „Maunder-Minimum“ vor 350 Jahren, von dem Wissenschaftler glauben, dass es die damalige „kleine Eiszeit“ verursacht hat? Die Vorhersage der Stärke der kommenden Sonnenzyklen ist eines der aktuellen Themen, das mit dem neuen Sonnenteleskop GREGOR derzeit erforscht wird.
Die Vorträge finden im Vortragssaal des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.
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Das Naturkundemuseum Karlsruhe liegt gut erreichbar mitten in der Innenstadt am Friedrichsplatz.
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🕑 8. September 2014 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Dr. Thomas Reddmann, Astronomische Vereinigung Karlsruhe
Die Sommerferien gehen zu Ende, die Abende werden wieder länger. Deshalb wollen wir Ihnen zeigen, was es im kommenden Winter am Sternenhimmel zu sehen gibt.
Die Vorträge finden im Vortragssaal des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.
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🕑 12. Mai 2014 um 20:00 Uhr 🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe
Prof. Dr. Alfred Krabbe, SOFIA-Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Stuttgart
Einige der interessantesten Objekte im Universum, wie junge Sternsysteme, oder das Zentrum unserer Milchstraße, verbergen sich hinter dichten Staubwolken und sind optisch nur schwer oder nicht beobachtbar. Wärmestrahlung kann diesen Staub durchdringen und auch kalte Objekte nachweisen, vom Erdboden aus stört jedoch die Erdatmosphäre, die den allergrößten Teil dieser Strahlung verschluckt. Aber man muss nicht gleich einen Satelliten in einen Orbit schicken, um das infrarote Universum zu beobachten. Denn schon knapp über der Wetterschicht in der unteren Stratosphäre ist der Hauptstörer bei dieser Beobachtung, nämlich der Wasserdampf, praktisch unwirksam. Da dies die Reisehöhe der meisten Langstreckenpassagiermaschinen ist, liegt es nahe, ein Teleskop in ein Passagierflugzeug einzubauen.
Diese fliegende Sternwarte ist SOFIA (Stratosphären Observatorium für Infrarot Astronomie), ein 2,7 m Teleskop in einer umgebauten Boeing 747 SP. SOFIA ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der NASA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seit dem Jahr 2011 hat SOFIA den wissenschaftlichen Betrieb aufgenommen und bereits viele wissenschaftlichen Entdeckungen gemacht. Gerade vor wenigen Wochen wurde das zweite deutsche Instrument FIFI-LS in Betrieb genommen.
Prof. Alfred Krabbe ist Direktor des SOFIA-Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, auf der deutschen Seite verantwortlich für die wissenschaftliche Nutzung und den Betrieb des SOFIA-Projekts. In seinem Vortrag wird Prof. Krabbe das Projekt und seine technischen Besonderheiten vorstellen. Außerdem werden einige der bisherigen Ergebnisse und Entdeckungen dieser weltweit einmaligen Sternwarte erläutert.
Die Vorträge finden im Vortragssaal des Naturkundemuseums Karlsruhe statt. Der Beginn ist jeweils um 20:00 Uhr.
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