Vorträge

Dr. Thomas Reddmann: Das James-Webb-Teleskop II – von der Milchstraße bis zum Rand des Universums

🕑 9. März 2026 um 20:00 Uhr
🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe

Dr. Thomas Reddmann, Astronomische Vereinigung Karlsruhe

Es wurde ab 1996 als gemeinsames Projekt der Weltraumagenturen NASA (USA), ESA (Europa) und CSA (Kanada) entwickelt und kann als wissenschaftlicher Nachfolger der Weltraumteleskope Hubble und Spitzer betrachtet werden. Das James-Webb-Teleskop ist inzwischen über vier Jahre im All, und schickt seitdem wissenschaftliche Daten von den verschiedensten astronomischen Objekten von seinem 1,5 Millionen km von der Erde entfernten Beobachtungsplatz, dem Lagrange-Punkt L2, an die Astronomen. Nach den Entdeckungen im Sonnensystem und in unserer Milchstraße, über die im Oktober berichtet wurde, wendet sich Dr. Thomas Reddmann den wichtigsten neuen Ergebnissen im weiten Kosmos zu, von nahen Galaxien bis zum Rand des Universums, wobei auch wieder spektakuläre Bilder des James-Webb-Teleskop die Leistungsfähigkeit des Teleskops demonstrieren werden.

Illustration des James Webb Space Telescope
Illustration des James Webb Space Telescope


Dr. Wolfgang Steffen: Skulpturen des Kosmos – Himmlische Objekte greifbar nah

🕑 13. April 2026 um 20:00 Uhr
🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe

Dr. Wolfgang Steffen, Kaiserslautern

Wenn wir ein Museum besuchen, können wir antike Objekte, Nachbildungen von Dinosaurier oder Architekturmodelle aus nächster Nähe betrachten und von allen Seiten erkunden – so entsteht ein intuitives Gefühl für ihre Form.

Ganz anders verhält es sich mit astronomischen Objekten: Ihre dreidimensionale Struktur ist berüchtigt schwer zu erfassen. Digitale 3D-Modelle, etwa Projektionen oder Animationen im Planetarium oder auf Bildschirmen, bieten zwar eindrucksvolle Einblicke, vermitteln jedoch nur begrenzt ein echtes räumliches Verständnis.

Die neuartigen analogen, materiellen 3D-Modelle – leuchtende „kosmische Skulpturen“ – schaffen nun Abhilfe. Diese handfesten Objekte lassen sich wie ein Schiffsmodell auf einem Tisch oder Podest betrachten und machen die räumliche Gestalt des Kosmos unmittelbar greifbar.

Wir haben die Technik „Fibrilium“ genannt. Warum, wird im Vortrag klar werden, wo zwei Demonstrationsmodelle vorgestellt werden. Dabei geht es sowohl um ihre wissenschaftliche Grundlage als auch um den Weg von der Idee über die Entwicklung bis zur fertigen Skulptur.


Prof. Sami Solanki: Unser unruhiger und lebensspendender Stern, die Sonne

🕑 11. Mai 2026 um 20:00 Uhr
🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe

Prof. Sami Solanki, Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung, Göttingen

Details folgen


Dr. Frank Hase: Die Milchstraße – Unsere kosmische Heimat

🕑 8. Juni 2026 um 20:00 Uhr
🏢 Naturkundemuseum Karlsruhe

Dr. Frank Hase, Astronomische Vereinigung Karlsruhe

Details folgen…