Hier der NGC 7000 vom 22.08./23.08.2026 mit dem Seestar S50 aufgenommen. Um etwas mehr auf das Bild zu bekommen, habe ich das Ganze als Mosaik (max. 2x) gestartet. Es sind aktuell 737 fits x 20 s; LP-Filter; EQ-Mode. Die Nachbearbeitung habe ich in/mit der Seestar-App gemacht. Die Einstellungen nach dem Stacken:
– Star Reduction 10
– Brightness 50
– Contrast 80
– Saturation 40
– Denoise 80
Der Seestar entwickelt sich zum echten Renner. In der Bearbeitung wäre mir das Bild etwas zu glatt gebügelt. Ein bisschen Rauschen darf durchaus drin sein. Zum Einen wirkt es natürlicher, andererseits erhält man sich feine Details die sonst dem Rauschfilter zum Opfer fallen. Aber schon beachtlich.
Nur mal als Vergleich eine Aufnahme aus Oberreut (also auch städtische Umgebung, es gibt sicher auch noch mehr Vergleichsaufnahmen aus dem Mitgliederkreis), allerdings Ha und OIII 7nm Linienfilter. 80 f/6 + 0.8 Reducer. Kamera ASI2600 (APSC), Belichtung jeweils 10x5min.
@hka Danke für Deine Anmerkungen! Mir sind meine letzten Aufnahmen auch alle „zu weich“, eben nicht scharf genug. Ich werde Mal etwas herum experimentieren mit der Denois-Einstellung im Seestar, mich aber auch in Siril und GraXpert versuchen.
@tre Das ist schon eine andere Nummer. Das ist u. a., was ich mit „scharf“ meine. Da haben auch die Sterne viel bessere Umrisse. Bei mir sieht das immer so aus, wie mit einem Weichzeichner bearbeitet. Mal schauen, was ich mit meinen Möglichkeiten noch herausholen kann.


