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Liebe Sternfreunde,
ich hatte im letzten Newsletter schon auf den Kometen C/2025 R3 PANSTARRS hingewiesen, der noch in den nächsten Tagen am frühen Morgenhimmel beobachtet werden kann. Andreas Kammerer hat dazu auf unserer Webseite einen Beobachtungshinweis verfasst, auf den ich hier aufmerksam machen will.
Dann möchte ich Sie nochmals herzlich zu unseren nächsten Vortragsveranstaltung
am 13. April um 20 Uhr im Naturkundemuseum Karlsruhe
einladen. Thema ist dieses Mal: Skulpturen des Kosmos – Himmlische Objekte greifbar nah
Wolfgang Steffen, Kaiserslautern
Vielleicht hat sie schon jemand gesehen: die filigran leuchtenden Modelle kosmischer Objekte im Keller des Karlsruher Planetariums, die uns in die Weiten des Alls versetzen. Aber woher kennen wir denn die drei-dimensionale Struktur des Orionnebels oder einer Galaxie? Und wie kann man ihre räumliche Gestalt am besten "greifbar" machen? Digitale 3D-Modelle, etwa Projektionen oder Animationen im Planetarium oder auf Bildschirmen, bieten zwar eindrucksvolle Einblicke, vermitteln jedoch nur begrenzt ein echtes räumliches Verständnis.
Die beiden Astrophysiker Wolfgang Steffen und Nico Koning haben dazu eine neue Technik erfunden, „Fibrilium“ genannt, die in Museen und Planetarien weltweit großen Anklang findet. In seinem Vortrag stellt Wolfgang Steffen zwei Demonstrationsmodelle vor. Dabei geht es sowohl um ihre wissenschaftliche Grundlage als auch um den Weg von der Idee über die Entwicklung bis zur fertigen Skulptur.
Thomas Reddmann, Vors. AVKa |